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75 Jahre Gemeinnützige

 08.05.2009

Am 08. Mai 1934 gründeten gemeinsinnige Bürger unter Führung der Stadt Ingolstadt die Gemeinnützige Wohnungsbau-Gesellschaft Ingolstadt GmbH als Folge des gewaltigen Wohnungsbedarfs, der durch den Ersten Weltkrieg entstanden war.

Deshalb errichtete die Gesellschaft in den ersten Jahren ihres Bestehens über 700 dringend benötigte Wohnungen um das Wohnungsproblem überwinden zu helfen. Jedoch am Ende des Zweiten Weltkrieges und nach der Vertreibung und Aussiedlung Millionen Deutscher aus den Ostgebieten hatte das Wohnungselend in Ingolstadt wieder unvorstellbare Ausmaße erreicht.

Mit Mut und Tatkraft nahm die Gesellschaft diese Aufgabe in Angriff und konnte im Zeitraum von 1948 bis 1963 mit mehr als 3.000 Mietwohnungen die Wohnungsnot der Nachkriegsjahre beheben. Rasche Industrialisierung mit einhergehender Bevölkerungszunahme ließen den Wohnungsbestand schlagartig bis Mitte der 70er Jahre auf über 4.600 Einheiten ansteigen. Dazu wurden insbesondere an der Peripherie neue Siedlungsprogramme mit modernen, repräsentativen Wohnbauprojekten realisiert.

Fast alle bis etwa 1963 errichteten Wohnungen waren aus heutiger Sicht sogenannte Einfachwohnungen. Die Wohnräume mussten mit Einzelöfen beheizt werden, größtenteils verfügten die Wohnungen weder über eine Badewanne noch über eine Dusche. Erst mit einer weitgehenden Sättigung des Ingolstädter Wohnungsmarktes etwa Mitte der 70er Jahre ging die Gesellschaft dazu über, die vorhandenen Wohnungsbestände zu modernisieren und den zwischenzeitlich veränderten Wohnanforderungen anzupassen.

Somit gelang es im Zeitraum von 1975 bis 1984, ca. 2.500 Wohnungen in bewohntem Zustand zu modernisieren. Dies umfasste neben dem Einbau von Zentralheizungen das Einrichten von Bädern sowie erste energetische Verbesserungen an den Wohngebäuden.

Heute bietet die Gesellschaft mit rund 6.500 Wohnungen ein großes Spektrum unterschiedlicher Lebensräume für Jedermann an. Für die Bürgerinnen und Bürger Ingolstadts besteht die Möglichkeit, in einer der vielen Wohnungen der Gesellschaft ein neues Zuhause zu finden. Rund ein Drittel aller Mietwohnungen sind freifinanziert, die weiteren zwei Drittel zählen zum Bestand der öffentlich geförderten Wohnungen.

Neben der Zweckbestimmung zur allgemeinen Wohnversorgung sind diese sogenannten „Sozialwohnungen“ in der Regel besonders förderungswürdigen Personengruppen, wie Alleinerziehenden, älteren Ehepaaren und alleinstehenden Personen, jungen Familien und Behinderten vorbehalten. Damit legt die Gesellschaft vorrangig Augenmerk auf diejenigen Wohnungssuchenden, die sich nicht selbst oder nur unzureichend mit angemessenem Wohnraum am Ingolstädter Wohnungsmarkt versorgen können.

Aufgrund intensiver finanzieller und auch personeller Anstrengungen in den Jahren 2001 bis 2011 wird es der Gesellschaft gelingen, ihren kompletten Wohnungsbestand zu sanieren und in einem attraktiven Zustand zu günstigen Mieten den vielen Ingolstädter wohnungssuchenden Bürgerinnen und Bürgern anbieten zu können.


Fotogalerie Fotoausstellung 75 Jahre GWG

Ausstellungskatalog hier...

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